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Blauschimmelkäse

Käselexikon Blauschimmelkäse

Bei Blauschimmelkäse handelt es sich zumeist um einen Weichkäse bzw. halbfesten Schnittkäse, welcher mit Blauschimmelkulturen veredelt werden.

Da der Blauschimmel zum Wachsen Sauerstoff benötigt, wird der fertige Käse, bevor er in den Reifungskeller gelangt, „pikiert“, d. h. mit langen Hohlnadeln durchstochen. Somit kann Sauerstoff ins Innere des Käses gelangen und der Blauschimmel kann wachsen. 
Seine blaue Marmorierung und Edelpilzkanäle erhält der Schimmelpilz durch den Edelpilz „Penicillium Roqueforti“. Für die Bildung des Edelpilz, reift der Blauschimmelkäse etwas 3 bis 6 Monate in Felshöhlen.

Der Edelpilz verleiht Käsesorten wir Roquefort, Saint Agur oder Gorgonzola ihren unverwechselbaren würzigen Geschmack.

Blauschimmelkäse ist vielseitig einsetzbar: Ob pur aufs Brot oder für warme Gerichte, wie Pasta, Gemüse oder Saucen, verleiht  Schimmelkäse eine pikante Note. Um sein vollständiges Aroma entfalten zu können, sollte der Blauschimmelkäse eine Stunde vor dem Verzehr bei Zimmertemperatur ruhen.

 

 

Tipp

Zur Lagerung sollte der Käse gut in Papier oder Folie mit Luftlöchern gewickelt werden und anschließend in einer luftdurchlässigen Dose im Kühlschrank aufbewahrt werden. 

Haltbarkeit von Blauschimmelkäse:
Ob ein Blauschimmelkäse schlecht geworden ist, erkennt man vor allem am Geruch.  Während frischer Blauschimmelkäse einen kräftigen, scharfen Geschmack hat, wird alter Käse besonders beißend, wenn er schlecht wird.

Rezepte mit Saint Agur